• Bottmingen - wo man lebt und arbeitet

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Gemeindeentwicklung: "Entwicklung im Dialog"

09.02.2018

Wie soll sich Bottmingen künftig entwickeln? Auf welche Herausforderungen muss der Gemeinderat reagieren? Welche Planungen stehen an? Was passiert im Dorfzentrum? Wie kann sich die Bevölkerung einbringen? Zur Klärung dieser Fragen hat der Gemeinderat Leitlinien ausgearbeitet. Im Rahmen einer Dialog-Veranstaltung am 31. Mai 2018 soll sich die Bevölkerung dazu äussern, wie sie die künftige Entwicklung der Gemeinde sieht und was ihr dabei wichtig ist.

Wie soll sich Bottmingen künftig entwickeln? Auf welche Herausforderungen muss der Gemeinderat reagieren? Welche Planungen stehen an? Was passiert im Dorfzentrum? Wie kann sich die Bevölkerung einbringen?

Mit diesen Fragen setzt sich der Gemeinderat seit längerem auseinander. Warum? Die Bevölkerung in der Schweiz wächst. Die Menschen in der Schweiz brauchen mehr Raum zum Wohnen, Leben und Arbeiten. Die Menschen werden heute immer älter – grundsätzlich eine positive Entwicklung. Die Mobilität nimmt stetig zu, das Mobilitätsverhalten wird sich verändern. Der Verbrauch von natürlichen Ressourcen, insbesondere von Energie steigt. Von all diesen Entwicklungen und Veränderungen ist auch Bottmingen stark betroffen. Sie stellen die Gemeinde vor grosse Herausforderungen.

Der Gemeinderat hat sich deshalb intensiv mit all diesen Veränderungen auseinandergesetzt und „Leitlinien zur Gemeindeentwicklung“ formuliert, die Antworten darauf geben und Stossrichtungen für die künftige räumliche Entwicklung von Bottmingen festlegen. Diese Leitlinien dienen dem Gemeinderat als Richtschnur für wichtige Planungen, die in Bottmingen aktuell anstehen: für die Revision des Zonenplans und die Zentrumsentwicklung im Dorfkern. Die Leitlinien haben eine grosse Bedeutung für Bottmingen.

Deshalb will der Gemeinderat diese Leitlinien auch nicht im „stillen Kämmerlein“ für sich diskutieren und beschliessen, sondern dazu mit der Bevölkerung in Dialog treten und gezielt nachfragen, wie sie die künftige Entwicklung der Gemeinde sieht und was ihr dabei wichtig ist. Zu diesem Zweck findet am 31. Mai 2018 Dialog-Veranstaltung in der Aula des Burggartenschulhauses statt.

Aufgrund der Erkenntnisse aus der Diskussion wird der Gemeinderat die Leitlinien bei Bedarf anpassen, um mit diesen wichtigen Grundlagen dann die anstehenden beiden grossen Vorhaben – Zonenplanrevision und Zentrumsentwicklung – vorantreiben zu können. Auch bei diesen Planungen wird der Gemeinderat den Dialog mit der Bevölkerung und den Beteiligten (Grundeigentümer, Liegenschaftsbesitzer, Gewerbetreibende etc.) suchen. Es sind weitere Veranstaltungen geplant. Der Gemeinderat wird zu gegebener Zeit informieren.

Leitlinien

Mit den Leitlinien zur Gemeindeentwicklung von Bottmingen will der Gemeinderat die Frage beantworten, wohin sich die Gemeinde entwickeln soll. Dabei fokussiert er auf zwei Themen, zu denen er Leitlinien erarbeiten möchte: räumliche Entwicklung und Zentrumsentwicklung.

Pläne

Sobald entsprechende Dokumente vorhanden sind, werden diese hier aufgeschaltet.

FAQ

Häufig gestellte Fragen - Gemeindeentwicklung Bottmingen

Was ist eine Revision des Zonenplans? Was sind die Grundlagen dazu?

Mit der vorgesehenen Ortsplanungsrevision wird die Zonenplanung (Nutzungsplanung) über das gesamte Gemeindegebiet überarbeitet. Es werden die Zonenplanung Siedlung, der Teilzonenplan Ortskern und die Zonenplanung Landschaft neu erstellt. Gleichzeitig wird auch der Strassennetzplan überarbeitet und ergänzt. Die heute geltenden Planungen werden aufgehoben, die neuen Planungen erhalten Rechtskraft.

Noch vor der Überarbeitung der (grundeigentümerverbindlichen) Zonenplanung werden in einem übergeordneten Planungsinstrument die groben Zielrichtungen diskutiert und festgelegt. Als übergeordnetes Planungsinstrument hat sich der Gemeinderat für die Erstellung eines "Räumlichen Konzeptes" entschieden. Grundlage für das "Räumliche Konzept" bilden die vom Gemeinderat erarbeiteten Leitlinien (siehe Website der Gemeinde, Rubrik Projekte, Gemeindeentwicklung, Leitlinien) sowie die kantonalen und eidgenössischen Vorgaben (Inventare, Studien, Richtplanung, Gesetzgebung etc.).

Welche Planungen zur Zentrumsentwicklung gab es schon? Warum wurden diese nicht umge-setzt?

Ein Projekt "Zentrumsplanung" gab es bereits im Jahr 2004. Ausgeführt wurden seitdem diverse Sanierungs- und An- resp. Umbauvorhaben an den Schulstandorten Burggarten und Talholz/Hämisgarten. Die Gemeinde- und Schulbibliothek wurde in die Liegenschaft der Poststelle (Einmietung) verlegt. Die Parzelle Talholzstrasse 7 wurde im Baurecht für Seniorenwohnungen abgegeben, was einen Neubau durch private Investoren ermöglicht hat.

Wie will der Gemeinderat den Dorfkern beleben? Ist das nicht zu spät? Sind nicht schon alle wichtigen Läden abgewandert?

Es ist nie zu spät, um Veränderungen einzuleiten. Der Gemeinderat möchte die Identifikation der Bevölkerung mit der Umgebung, v. a. mit dem Ortszentrum, stärken und gemeinsam mit der Bevölkerung nach Lösungswegen suchen, wie Gewerbe und Dienstleistungserbringer im Zentrum erhalten bleiben können. Nebst den konsumrelevanten Anziehungspunkten (Bäckerei, Post, Restaurants etc.) soll der Ortskern auch Ort der Begegnung werden für Anlässe, Treffpunkte, Vereine, Spielen etc. für alle Bevölkerungsgruppen. Dazu muss die Durchgängigkeit und die Erreichbarkeit für Fussgänger/-innen verbessert und es müssen Parkierungsmöglichkeiten angeboten werden (siehe dazu auch Leitlinie 7).

Warum sucht der Gemeinderat erst jetzt den Dialog mit der Bevölkerung?

Auch bei vergangenen Projekten wurde die Bevölkerung laufend orientiert. Die Ausrichtung der Gemeindeentwicklung, im Speziellen die Förderung des Dorfkerns hat den Gemeinderat dazu bewogen, die Zusammenarbeit mit der Bevölkerung – im Dialog – zu intensivieren, den Austausch zu pflegen und die Bevölkerung für die Mitarbeit zu sensibilisieren.

Wie stark wird Bottmingen wachsen?

Die Wachstumsprognose des Kantons Basel-Landschaft geht von der Annahme von ca. 0,5 bis 0,75 % pro Jahr aus. Damit hätte Bottmingen alsdann ungefähr 7‘000 Einwohnerinnen und Einwohner im Jahr 2033.

Werden nun alle leerstehenden Areale verdichtet?

Als Folge der eidgenössischen Volksabstimmung im Jahr 2013 hat der Bund das Raumplanungsgesetz angepasst, so dass die Gemeinden heute vermehrt haushälterisch mit dem Boden umgehen müssen. Dies bedeutet, kein weiteres Bauland einzuzonen und deshalb das bestehende Siedlungsgebiet nach innen zu entwickeln. Die Herausforderung ist, die innere räumliche Entwicklung für die Bevölkerung und die Betroffenen in einer ausgewogenen Qualität zu gestalten. Die Gemeinde kann unmittelbar "lediglich" bei Grundstücken im Eigenbesitz aktiv werden, sofern dies der demokratischen Absicht entspricht.

Mit der Zonenplanrevision kann sie Anreize für eine mögliche Innenentwicklung schaffen. Die Innenentwicklung basiert allerdings zu einem grossen Teil auf privaten Bauprojekten. Diese sind in Bottmingen schon längere Zeit am Laufen, z. B. Überbauung von Restparzellen, Rückbau von Altliegenschaften und Realisieren von Eigentumswohnungen, Gesamtüberbauung Elsternweg, Quartierplanungen Wuhrmatt I, Wuhrmatt II, Kütschlihof, Zentrum etc.

Werden bald nur noch Hochhäuser in Bottmingen gebaut?

Von Hochhäusern spricht man ab neun bis zehn Stockwerken. In Bottmingen wird es, wenn überhaupt, nur vereinzelte Hochhäuser geben. Hochhäuser können auch künftig nur über Quartierplanungen bewilligt werden. Diese werden von der Gemeindeversammlung genehmigt (mit Referendumsmöglichkeit).

Wie kann ich mich in diese Planungen einbringen?

Eine gute Gelegenheit ist die Auftaktveranstaltung "Entwicklung im Dialog" am 31.5.2018 in der Aula des Burggartenschulhauses. Weitere Dialog-Veranstaltungen sind geplant. Im Rahmen der Zonenplanrevision ist die formelle Mitwirkung der Bevölkerung gesetzlich ohnehin vorgesehen. In diesem Rahmen können sich auch die Grundeigentümer zur Revision äussern.


 

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